Vom Rhein in die Tropen
Mit einem kostengünstigen Sensor und dem globalen Navigationssatellitensystem-Interferometrischen Reflektometrie (GNSS-IR) lässt sich der Wasserstand von Flüssen rund um die Uhr überwachen. Per Mobilfunk werden die Pegeldaten automatisch an ein Auswertungszentrum übermittelt. Forschende der Universität Bonn haben das Verfahren vor einigen Jahren entwickelt und am Niederrhein erprobt. Mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) findet die Messeinrichtung inzwischen auch in Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum Anwendung.
Neuer H2-Trac auf dem Campus Klein-Altendorf ausgeliefert
Gemeinsam mit Dekan Prof. Dr. Heiko Schoof, dem wissenschaftlichen Leiter vom Campus Klein-Altendorf, Prof. Dr. Ralf Pude und dem Betriebsleiter Christian Brünker wurden bereits die ersten Testmeter absolviert.
Weniger Hunger, mehr Umweltprobleme?
In den Ländern Afrikas südlich der Sahara sind viele Menschen unter- oder mangelernährt. Eine Studie der Universitäten Bonn und Ghana zeigt nun, wie wachsender Wohlstand und eine zunehmende Urbanisierung den Speiseplan der Menschen dort beeinflussen. Demnach ernähren sich die wohlhabenderen Bevölkerungsschichten mehr und mehr wie Menschen in den westlichen Industrienationen. Dadurch verbessert sich zwar ihre Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Gleichzeitig steigen die negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Die Studie geht auch darauf ein, wie sich diese ökologischen Schäden minimieren lassen. Sie ist in der Zeitschrift „Sustainable Production and Consumption“ erschienen.
Teilnehmende für Studie im Uni-Supermarkt gesucht
Älter als 18 Jahre, fließende Deutschkenntnisse, und keine spezielle Ernährungsweise: Auf wen das zutrifft, kann in den kommenden zwei Wochen noch an der Studie „Dinner for free“ der Universität Bonn teilnehmen.
150 Jahre Geodäsie in Bonn
Die Universität Bonn begeht am Dienstag, 21. April 2026 das 150-jährige Bestehen der Geodäsie in Bonn. Mit einem Festakt würdigt das Institut für Geodäsie und Geoinformation (IGG) der Universität Bonn seine lange Tradition in Forschung und Lehre – und richtet zugleich den Blick nach vorn: auf die Frage, welche Beiträge die Geodäsie in den kommenden Jahrzehnten für Gesellschaft, Wissenschaft und Technik leisten muss.
Semesterstart der Kinderuni Bonn
Warum ist unser Planet so bunt? Wie funktionieren Proteine? Was sind Fans und was haben sie gemeinsam? Wie finden Forschende heraus, wie viele Tiere an einem Ort leben, ohne durchzählen zu müssen? Das und vieles mehr erfahren die Kinderstudis im Sommersemester der Kinderuni Bonn. Das startet jetzt und wie immer geben Forschende unterschiedlichster Fächer Einblick in ihre wissenschaftliche Arbeit und erklären, warum sie was erforschen - und wie:
KI mit Ortskenntnis
Die Universität Bonn erhält eine neue Emmy-Noether-Gruppe für KI-Methoden. Juniorprofessor Dr. Marc Rußwurm entwickelt KI-Methoden, die unterschiedliche Arten von Geodaten zu einer einheitlichen räumlichen Darstellung zusammenführt. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft fördert die Forschungsgruppe in den nächsten sechs Jahren mit bis zu 1,4 Millionen Euro. Das Emmy Noether-Programm ermöglicht qualifizierten Postdocs sowie befristet beschäftigten Juniorprofessor*innen sich für eine Hochschulprofessur zu qualifizieren.
Millionen-Förderung für neues Forschungsprojekt MikrobiomProCheck
Das menschliche Darmmikrobiom ist so individuell wie ein Fingerabdruck. Bei chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen (CED) wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa spielt es eine zentrale Rolle. Doch sein Potenzial zur Diagnostik und personalisierten Therapie für Patientinnen und Patienten bleibt bisher ungenutzt. Das Forschungsprojekt MikrobiomProCheck soll dies ändern. Dafür erhalten das Leibniz-Institut für Analytische Wissenschaften – ISAS – e. V., die Universitäten Bonn, Bielefeld und Duisburg-Essen, die Biofidus AG sowie die Lead Discovery Center GmbH rund 3,4 Millionen Euro von der NRW-Landesregierung und der Europäischen Union. Die Fakultät ist bei diesem Forschungsprojekt mit Prof. Dr. Marie-Christine Simon vertreten.