NRW-Finanzminister Optendrenk zu Gast an der Universität Bonn
Nordrhein-Westfalens Minister der Finanzen, Dr. Marcus Optendrenk, hat die Universität Bonn besucht. Nach einem Gespräch mit Rektor Prof. Dr. Dr. (h.c.) Michael Hoch informierte sich der Minister auf dem Campus Poppelsdorf über aktuelle Forschungsansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft und Bioökonomie sowie über laufende Baumaßnahmen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW. Zum Auftakt empfing Rektor Hoch den Minister im Rektorat der Universität. Dort tauschten sie sich über aktuelle Themen und die Entwicklung der Universität Bonn aus, die kürzlich als Exzellenzuniversität bestätigt wurde und mit acht geförderten Exzellenzclustern auch weiterhin die erfolgreichste deutsche Hochschule im Exzellenzwettbewerb ist.
Anschließend besuchten Minister Dr. Optendrenk und Rektor Hoch die Klimakammern auf dem Campus Poppelsdorf.
Land-Degradierung reduziert Ernteerträge deutlich
Faktoren wie Erosion, Austrocknung und Verdichtung der Böden gefährden die Ernährung weiter Teile der Erdbevölkerung. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn, Minnesota, Basel und der Technischen Universität Hamburg. Ließe sich die von Menschen verursachte Boden-Degradierung um zehn Prozent zurückdrehen, könnten die Anbaugebiete rund um den Globus rein rechnerisch rund 70 Millionen Personen zusätzlich versorgen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift Nature Food erschienen.
Umweltschutzpolitik verbessert global Ackerland
Durch Erosion, Versalzung oder eine sinkende Zahl von Organismen wie Würmern oder Nutzpilzen kann die Fruchtbarkeit von Böden dramatisch leiden. Vielerorts wurden daher gesetzliche Regeln implementiert, um diese Prozesse aufzuhalten. Eine Studie der Universität Bonn belegt nun, dass sich die Bodenqualität durch diese Maßnahmen in vielen Ländern der Erde verbessert hat. Ob sie wirken, hängt dabei aber ganz zentral von den politischen und institutionellen Rahmenbedingungen ab. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift Nature Food erschienen.
Interaktive Drohnen für die Landwirtschaft
Stefano Mintchev, Robotik-Experte, wechselt zum 1. September 2026 von der ETH Zürich an die Universität Bonn. Er forscht an Robotern, die sich selbstständig in komplexen natürlichen Umgebungen bewegen.
Sarah Egert erhält den Lehrpreis der Universität
Wer Studierende begeistert, Orientierung gibt und nachhaltiges Lernen ermöglicht, prägt die Universität weit über den Hörsaal hinaus. Mit dem Lehrpreis 2026 zeichnet die Universität Bonn dieses Jahr 14 Lehrende aus, die ihre Studierenden mit besonderen Ideen, Engagement und fachlicher Kompetenz begleiten. Über die Auszeichnung entscheiden die Studierenden selbst: Grundlage sind ihre Lehrevaluationen sowie die Nominierungen der Fakultäten und des Bonner Zentrums für Lehrer*innenbildung.
Forschung trifft Nachbarschaft
Was geschieht eigentlich in dem neuen Gebäude, dem „Grünen Haus“ an der Carl-Troll-Straße? Welche Pflanzen und Böden werden dort untersucht? Und wie nachhaltig ist der Neubau wirklich? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhielten Anwohner*innen bei einer Begehung mit Vertretern der Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftlichen Fakultät (AEI) der Universität Bonn. Anlass war die nahende Fertigstellung des neuen Proben- und Vegetationszentrums, das derzeit eingerichtet wird und demnächst seiner Bestimmung übergeben werden kann.
KI-Forschung für eine klimaresiliente Landwirtschaft
Extreme Hitze, Starkregen und Spätfrost – die Folgen des Klimawandels treffen auch die heimische Landwirtschaft. Wie können Künstliche Intelligenz, Robotik und digitale Sensorik dazu beitragen, Betriebe bei der Anpassung an Wetterextreme zu unterstützen? Darüber informierte sich die nordrhein-westfälische Landwirtschaftsministerin Silke Gorißen bei einem Besuch des Campus Klein-Altendorf der Universität Bonn.