Universität Bonn

Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftliche Fakultät

Start-up Pheno-Inspect GmbH schließt erfolgreiche Finanzierungsrunde ab
Die Pheno-Inspect GmbH, ein AgTech-Start-up entstanden aus Forschungsarbeiten an der Universität Bonn, hat seine erste Seed-Finanzierungsrunde erfolgreich abgeschlossen. Neben der NRW.BANK und mehreren privaten Investoren über das Business-Angel-Netzwerk Companisto, ist auch einer der führenden Landmaschinenkonzerne, CLAAS, als strategischer Investor in das Unternehmen eingestiegen. Die Pheno-Inspect GmbH ist 2020 als Start-up der Universität Bonn von Dr. Philipp Lottes und Prof. Dr. Cyrill Stachniss (Institut für Geodäsie und Geoinformation und Exzellenzcluster PhenoRob) gegründet worden.
Der Schutz des Regenwaldes ist schlecht für die Wirtschaft!?
Gewalt, organisiertes Verbrechen und Gesundheitsprobleme: Diese Themen kommen einem nicht sofort in den Sinn, wenn man an den brasilianischen Regenwald denkt. Die Abholzung der Bäume setzt nicht nur gespeichertes Kohlendioxid frei und dezimiert die Artenvielfalt. Die Zerstörung des Regenwaldes hat viele verschiedene Auswirkungen: Gustavo Magalhães de Oliveira und Yannic Damm vom Institut für Lebensmittel- und Ressourcenökonomik der Universität Bonn haben Gewalt und Atemwegserkrankungen als Folgen der Abholzung untersucht. In der neuen Folge des Hypothese-Podcasts diskutieren die Wissenschaftler mit Moderator Denis Nasser die These „Regenwaldschutz ist schlecht für die Wirtschaft“.
Schon schön, wenn er nicht völlig krumm ist
Seit vielen Jahren organisieren der Verein Naturschutz und Landschaftsökologie (NaLa e.V.) und die Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftliche Fakultät der Uni Bonn ihre Weihnachtsbaum-Aktion. Fichten und Kiefern aus der Eifel werden dann an Weihnachtsbaum-Fans abgegeben. Wer einen Baum mitnimmt, gibt eine freiwillige Spende. Alles, was zusammenkommt, geht an Sozial- und Umweltprojekte in der Region. 
Zwei Tage Haferflocken senken Cholesterinspiegel
Eine kurzzeitige Haferkur scheint den Cholesterinspiegel überraschend stark senken zu können. In diese Richtung deutet eine Studie der Universität Bonn, die jetzt in der Zeitschrift Nature Communications erschienen ist. Die Versuchspersonen litten am metabolischem Syndrom - einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten. Sie nahmen zwei Tage eine kalorienreduzierte Kost zu sich, die fast ausschließlich aus Haferflocken bestand. Gegenüber einer Kontrollgruppe verbesserten sich ihre Cholesterinwerte daraufhin deutlich. Selbst nach sechs Wochen ließ sich dieser Effekt noch nachweisen. Offenbar beeinflusste die Diät die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Darm. Die von ihnen produzierten Stoffwechselprodukte scheinen maßgeblich zu den positiven Wirkungen beizutragen. 
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