Schon schön, wenn er nicht völlig krumm ist
Seit vielen Jahren organisieren der Verein Naturschutz und Landschaftsökologie (NaLa e.V.) und die Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftliche Fakultät der Uni Bonn ihre Weihnachtsbaum-Aktion. Fichten und Kiefern aus der Eifel werden dann an Weihnachtsbaum-Fans abgegeben. Wer einen Baum mitnimmt, gibt eine freiwillige Spende. Alles, was zusammenkommt, geht an Sozial- und Umweltprojekte in der Region.
Zwei Tage Haferflocken senken Cholesterinspiegel
Eine kurzzeitige Haferkur scheint den Cholesterinspiegel überraschend stark senken zu können. In diese Richtung deutet eine Studie der Universität Bonn, die jetzt in der Zeitschrift Nature Communications erschienen ist. Die Versuchspersonen litten am metabolischem Syndrom - einer Kombination aus Übergewicht, Bluthochdruck sowie erhöhten Blutzucker- und Blutfettwerten. Sie nahmen zwei Tage eine kalorienreduzierte Kost zu sich, die fast ausschließlich aus Haferflocken bestand. Gegenüber einer Kontrollgruppe verbesserten sich ihre Cholesterinwerte daraufhin deutlich. Selbst nach sechs Wochen ließ sich dieser Effekt noch nachweisen. Offenbar beeinflusste die Diät die Zusammensetzung der Mikroorganismen im Darm. Die von ihnen produzierten Stoffwechselprodukte scheinen maßgeblich zu den positiven Wirkungen beizutragen.
Universität Bonn eröffnet eigenen Supermarkt
Die Universität Bonn hat ihren eigenen Supermarkt eröffnet. Ananas, Dosentomaten und Semmelknödel sind dort ordentlich in schwarzen Regalen aufgereiht. Auf 55 Quadratmeter Fläche ist so ziemlich alles für den täglichen Bedarf zu haben. Die “Kundschaft” ist jedoch eine ganz besondere: Es handelt sich um Probandinnen und Probanden, die an wissenschaftlichen Studien teilnehmen. Forschende aus der Lebensmittel- und Ressourcenökonomik, Psychologie, Ökonomie und Verhaltensforschung untersuchen dort, wie sich etwa durch Produktplatzierung und andere Anreize Impulse für einen gesundheits- und nachhaltigkeitsorientierten Einkauf setzen lassen. Auch Roboter zeigen dort ihr Können.
Käse ohne Kuh?
Immer mehr Menschen greifen zu veganen Produkten. Beim Käse jedoch fällt die Umstellung noch schwer. Eine Alternative stellt die Präzisionsfermentation dar, bei der Mikroorganismen Milchproteine herstellen und so echte tierfreie Milchprodukte wie Käse produziert werden können – ganz ohne Kuh. Doch würden Konsumentinnen und Konsumenten einen solchen Käse überhaupt kaufen? Das haben Forscherinnen der Abteilung für Marktforschung der Agrar- und Ernährungswirtschaft der Universität Bonn untersucht. Ihre Studie ist nun im Journal „Food Quality and Preference“ erschienen.