Universität Bonn

Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftliche Fakultät

3. NRW-Agrarforschungstag an der Universität Bonn
Austausch, Vernetzung und neue Impulse für die Agrarforschung: Am 3. September 2026 fand der 3. NRW-Agrarforschungstag des Ministeriums für Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Nordrhein-Westfalen an der Universität Bonn statt. Unter dem Thema „Die Bedeutung der Agrarforschung für Ernährungssicherheit und nachhaltige Landwirtschaft“ kamen rund 300 Akteurinnen und Akteure aus Forschung, Wirtschaft, landwirtschaftlicher Praxis und Politik zusammen, um aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen der Agrar- und Ernährungswirtschaft zu diskutieren.
Prof. Dr. Matthias Wissuwa erhält die Dundee Root Medal
Die Dundee Root Medal wird jährlich von der International Society of Root Research (ISRR) zusammen mit dem James Hutton Institute vergeben und zeichnet ausdrücklich Wissenschaftler mit herausragenden Beiträgen zur Wurzelforschung aus.
Photosysthese aus dem All beobachten: Neue europäische Satellitenmission
Mit der ESA-Mission FLEX beginnt eine neue Ära der Pflanzenforschung aus dem All. Der eigens für die Beobachtung der Photosynthese entwickelte Satellit soll zeigen, wie Pflanzen weltweit auf Trockenheit, Hitze und andere Umweltstressoren reagieren. Die Erkenntnisse können dazu beitragen, eine klimaresiliente Landwirtschaft zu entwickeln, natürliche Ökosysteme besser zu schützen und langfristig die Ernährungssicherheit zu stärken. Das Forschungszentrum Jülich betreibt das deutsche FLEX-Projektbüro, bringt seine wissenschaftliche Expertise in die Mission ein und bereitet Forschende auf die Nutzung der frei verfügbaren Satellitendaten vor. 
Mehr Nachhaltigkeit bei der Ernährung
In Afrika südlich der Sahara haben Herzkreislauf- und Stoffwechselerkrankungen rapide zugenommen. Wie hängen nachhaltige Ernährungsweisen, die nährstoffreich, umweltfreundlich, erschwinglich und soziokulturell akzeptabel sind, mit kardiometabolischen Erkrankungen zusammen? Ein internationales Forschungsteam um Prof. Dr. Ina Danquah, Hertz-Chair for Innovation for Planetary Health am Transdisziplinären Forschungsbereich „Sustainable Futures” und Direktorin am Zentrum für Entwicklungsforschung der Universität Bonn, hat diese Frage bei ghanaischen Erwachsenen an unterschiedlichen Standorten untersucht.
Verleihung des Titels apl.-Prof. an PD Dr. Jürgen Burkhardt
Herrn PD Dr. Jürgen Burkhardt wurde der Titel „Außerplanmäßiger Professor“ für das Fachgebiet Bioklimatologie / Pflanzenernährung durch den Rektor der Universität Bonn verliehen. Die Urkundenübergabe erfolgte am 19.08.2026 durch Dekan Prof. Dr. Heiko Schoof. 
Bonner Agrarwissenschaften weiter unter den Top 40 der Welt ...
Die Universität Bonn hat im aktuellen „Global Ranking of Academic Subjects 2025“ des renommierten Shanghai-Rankings erneut ihre herausragende Forschungsstärke unter Beweis gestellt. Die Disziplinen Mathematik und Wirtschaftswissenschaften verteidigen erneut und bereits seit mehreren Jahren erfolgreich den ersten Platz in Deutschland. Die Agrarwissenschaften konnten sich auf den zweiten Platz auf nationaler Ebene vorschieben.
NRW-Finanzminister Optendrenk zu Gast an der Universität Bonn
Nordrhein-Westfalens Minister der Finanzen, Dr. Marcus Optendrenk, hat die Universität Bonn besucht. Nach einem Gespräch mit Rektor Prof. Dr. Dr. (h.c.) Michael Hoch informierte sich der Minister auf dem Campus Poppelsdorf über aktuelle Forschungsansätze für eine nachhaltige Landwirtschaft und Bioökonomie sowie über laufende Baumaßnahmen des Bau- und Liegenschaftsbetriebs (BLB) NRW. Zum Auftakt empfing Rektor Hoch den Minister im Rektorat der Universität. Dort tauschten sie sich über aktuelle Themen und die Entwicklung der Universität Bonn aus, die kürzlich als Exzellenzuniversität bestätigt wurde und mit acht geförderten Exzellenzclustern auch weiterhin die erfolgreichste deutsche Hochschule im Exzellenzwettbewerb ist.  Anschließend besuchten Minister Dr. Optendrenk und Rektor Hoch die Klimakammern auf dem Campus Poppelsdorf.
Land-Degradierung reduziert Ernteerträge deutlich
Faktoren wie Erosion, Austrocknung und Verdichtung der Böden gefährden die Ernährung weiter Teile der Erdbevölkerung. Das zeigt eine aktuelle Studie der Universitäten Bonn, Minnesota, Basel und der Technischen Universität Hamburg. Ließe sich die von Menschen verursachte Boden-Degradierung um zehn Prozent zurückdrehen, könnten die Anbaugebiete rund um den Globus rein rechnerisch rund 70 Millionen Personen zusätzlich versorgen. Die Ergebnisse sind jetzt in der Zeitschrift Nature Food erschienen.
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