Neue Forschungsverbünde stärken Universität Bonn
An der Universität Bonn wird ein neuer Sonderforschungsbereich (SFB) eingerichtet. Das hat die Deutsche Forschungsgemeinschaft bekannt gegeben. Das Verbundprojekt „FoodDiverse“ erforscht die Diversifizierung von Ernährungssystemen. Zudem ist die Universität an einem neuen SFB/Transregio zu Erzählungen aus vormodernen Zeiten und verschiedenen kulturellen Kontexten beteiligt. Zwei bereits bestehende SFB/Transregio werden für eine weitere Förderperiode verlängert. Transregios werden von mehreren antragstellenden Hochschulen gemeinsam getragen.
Die Universität Bonn lädt zum Dies academicus ein
Für Mittwoch, 20. Mai 2026, lädt die Universität Bonn ab 9:15 Uhr zum Dies academicus ein – dem traditionellen Tag der offenen Tür für alle Interessierten. Besucherinnen und Besucher erwartet ein abwechslungsreiches Programm aus Vorträgen, Ausstellungen und Führungen. Auch die Agrar-, Ernährungs- und Ingenieurwissenschaftlich Fakultät ist mit 3 Antrittsvorlesungen vertreten.
Vom Rhein in die Tropen
Mit einem kostengünstigen Sensor und dem globalen Navigationssatellitensystem-Interferometrischen Reflektometrie (GNSS-IR) lässt sich der Wasserstand von Flüssen rund um die Uhr überwachen. Per Mobilfunk werden die Pegeldaten automatisch an ein Auswertungszentrum übermittelt. Forschende der Universität Bonn haben das Verfahren vor einigen Jahren entwickelt und am Niederrhein erprobt. Mit Unterstützung der Europäischen Weltraumorganisation ESA (European Space Agency) findet die Messeinrichtung inzwischen auch in Afrika und im asiatisch-pazifischen Raum Anwendung.
Neuer H2-Trac auf dem Campus Klein-Altendorf ausgeliefert
Gemeinsam mit Dekan Prof. Dr. Heiko Schoof, dem wissenschaftlichen Leiter vom Campus Klein-Altendorf, Prof. Dr. Ralf Pude und dem Betriebsleiter Christian Brünker wurden bereits die ersten Testmeter absolviert.
Weniger Hunger, mehr Umweltprobleme?
In den Ländern Afrikas südlich der Sahara sind viele Menschen unter- oder mangelernährt. Eine Studie der Universitäten Bonn und Ghana zeigt nun, wie wachsender Wohlstand und eine zunehmende Urbanisierung den Speiseplan der Menschen dort beeinflussen. Demnach ernähren sich die wohlhabenderen Bevölkerungsschichten mehr und mehr wie Menschen in den westlichen Industrienationen. Dadurch verbessert sich zwar ihre Versorgung mit wichtigen Nährstoffen. Gleichzeitig steigen die negativen Auswirkungen auf die Umwelt. Die Studie geht auch darauf ein, wie sich diese ökologischen Schäden minimieren lassen. Sie ist in der Zeitschrift „Sustainable Production and Consumption“ erschienen.
Teilnehmende für Studie im Uni-Supermarkt gesucht
Älter als 18 Jahre, fließende Deutschkenntnisse, und keine spezielle Ernährungsweise: Auf wen das zutrifft, kann in den kommenden zwei Wochen noch an der Studie „Dinner for free“ der Universität Bonn teilnehmen.